Faszination Jagd: Jäger und ihre Leidenschaft

Warum ein Jäger wichtig ist

ReheTäglich werden Jäger mit ganz unterschiedlichen Meinungen und Auffassungen konfrontiert. Während die einen ihre Leidenschaft für die Jagd teilen und sich intensiv mit den unzähligen Aufgaben des Jägers auseinandersetzen, versuchen andere eine Distanz aufzubauen. Für viele Jäger gibt es dabei beinahe unzählige Gründe, warum sie der Jagd als Hobby oder eben auch als Beruf nachgehen. Leider ist aber auch das Bild des Jägers und der Jagd bei einer Vielzahl von Menschen negativ behaftet. Die Ursachen hierfür sind ebenfalls sehr vielfältig!

Für viele Jäger ist die Jagd selbst immer auch ein Handwerk. Um offiziell als Jäger agieren zu können, ist eine entsprechende Ausbildung unabdingbar. Für sie ist es ein langer Weg bis zum Jagderfolg, der neben handwerklichem Geschick auch Erfahrung und ein wenig Glück erforderlich macht. Darüber hinaus bedarf es dem nötigen Fachwissen, um erfolgreich jagen zu können. Dabei umfasst die Jagd als Handwerk weit mehr als die bekannten Tätigkeiten. Sie schließt beispielsweise auch die Falknerei, sowie die Durchführung von Treibjagden ein. Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem die Arbeit mit Jagdhunden.

Eine Art der Jagdausbildung, ist der sogenannte Jagdscheinkurs in einer Jagdschule, der sich auf ca. 3 – 5 Wochen beläuft. Am Ende des Kurses wird eine Prüfung abgelegt. Wurde die Prüfung bestanden, so erhält man seinen Jagdschein.

Ressourcennutzung und Wildtiermanagement

Im Fokus der Jagd steht, wenn sie professionell ausgeübt wird, eine schonende Nutzung des Wildes. Die Nutzung soll dabei nachhaltig und bewusst erfolgen. Jäger sehen Wild als natürliche Ressource an und versuchen sie entsprechend zu nutzen. Jäger sind um eine nachhaltige Bewirtschaftung des Wildbestands bemüht. Hierfür greifen sie auf vorhandenes Fachwissen zurück.  Des Weiteren stellt die Jagd immer auch Wildtiermanagement dar.

Die Wildbestände, die beispielsweise in der deutschen Kulturlandschaft angesiedelt sind, bedürfen einer natürlichen Regulierung. Vor allem aufgrund des in Deutschland mittlerweile fehlenden Großraubwildes ist ein frischlingeEingreifen durch Jäger erforderlich. Wölfe und Bären sind in diesen Gefilden nicht mehr heimisch und können damit nicht zu einer natürlichen Regulierung beitragen.

Anpassung der Bestandshöhe

Eine der Kernaufgaben der Jäger ist es demnach, dass Wildbestände, die in diesem Lebensraum heimisch sind, auf einer angemessenen Bestandshöhe fixiert werden. Jäger sehen sich aus diesem Grund immer selbst als Partner von Land- und Forstwirtschaft an und versuchen auch in dieser Position zu agieren. Dabei bemühen sie sich immer auch darum, dass die wirtschaftlichen Interessen in ausreichender Form geschützt werden.

Zugleich stellt die Jagd aber immer auch ein Naturerlebnis dar. Durch den Jäger wird aktiv ins Naturgeschehen eingegriffen. Kaum einer dürfte den „Genuss Wald“ so intensiv erleben wie ein Jäger. Dabei sind sie zu jeder Jahreszeit im Wald unterwegs um nach dem Rechten zu sehen. Darüber hinaus stellt die Jagd aber immer auch ein Stück weit Kultur dar. Von Natur aus handelt es sich bei Menschen um Jäger und Sammler. Schon unsere Vorfahren haben mit Begeisterung auf der einen Seite und aus Notwendigkeit auf der anderen Seite mit dem Jagen begonnen. Dieser Fakt wird auch von einer Vielzahl an Personen weiter getragen. Auch wenn wir nicht mehr zur Jagd gehen müssen um uns zu ernähren, so müssen wir aber auf den Wald und seine Bestände achten.

Schaut man sich genau diese Aufgaben an, so kann man nicht verstehen, warum Jägern ein schlechtes Image angehaftet wird. Natürlich gibt es solche und solche Jäger. Trotz allem, bleibt Ihre Notwendigkeit erhalten und sie sollte zum Wohle der Natur auch bleiben.

Grafiken:

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