Datensicherheit in der heutigen Zeit: Wie durchsichtig sind wir wirklich?

Ein Artikel von http://www.spc-world.de

datensicherheitJeden Tag hinterlassen wir in der digitalen Welt Millionen Spuren. Durch Geldkarten, die an Automaten zum Einsatz kommen, lässt sich genauestens nachvollziehen, wann der Einzelne wo genau Bargeld bezogen hat. Über die Fußabdrücke, die User im Web hinterlassen, lassen sich genaue Profile erstellen, die einen Überblick über das Leben und die Aktivitäten des Einzelnen geben. Wie gezielt und vor allem hochprofessionell bei der Einsicht und Sammlung dieser Daten vorgegangen wird, zeigt der aktuelle Ausspähvorgang der USA. Dem Whistleblower Edward Snowden ist es gelungen, einen der wohl größten Skandale dieser Zeit aufzudecken. Nach seinen Berichten über das NSA Spionageprogramm flüchtete er nach Russland und hielt sich lange am Moskauer Airport auf. Deutschland hat das Asylgesuch des einstigen Whistleblowers abgelehnt und scheint damit gewissermaßen auch die Verbundenheit zu den USA nochmals unterstreichen zu wollen.

Eines ist Edward Snowden, der neben Wikileaks-Gründer Julian Assange sicherlich zu den größten Staatsfeinden der USA gehört, jedoch gelungen: Erfolgreich hat er einmal mehr viele Menschen für das Thema Datensicherheit sensibilisieren können. Geblieben ist für viele jedoch die Frage, wie sicher ihre Daten heute tatsächlich sind.

Datenkrake Plastikkarten?

Einer der größten und wohl effektivsten Datensammler sind neben sozialen Netzwerken und Suchmaschinen Plastikkarten. Sie kommen mittlerweile in sämtlichen Einrichtungen zum Einsatz. Von Handelsunternehmen werden sie als Kundenkarten genutzt, als Bankkarten dienen sie der Abwicklung individueller Finanzgeschäfte und in Fitnessclubs werden sie als Treuekarten bezeichnet. Eines hat die Mehrzahl dieser Karten gemein. Auf ihnen werden beinahe unzählige Daten gespeichert. Damit sind sie für Kriminelle ein wahrlich attraktives Ziel.

Meist finden sich auf den Karten eben nicht mehr nur Informationen zu Adresse, Geburtstag und Co. Auch Fakten rund um das eigene Konto sind nicht immer gut versteckt. Geraten Plastikkarten oder deren gespeicherte Datensätze in die Hände eines Kriminellen, können diese einen beachtlichen Schaden anrichten.

Die Schwachstellen

Natürlich geben Unternehmen, die mittels Plastikkarten Daten sammeln, alles, um die Daten zu sichern. Doch immer wieder tauchen Berichte über Datendiebstähle im großen Stil auf. Fakt ist, dass auch bei diesen Unternehmen persönliche Daten nicht zu einhundert Prozent geschützt sind. All diese Informationen werden von Banken, Kreditkartengesellschaften und anderen Unternehmen digital gespeichert.

Trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen gelingt es Hackern immer wieder, in die Systeme einzudringen. Sind sie dort erst einmal gelandet, können sie problemlos Daten ausspionieren. Besonders lohnenswert ist dies, wenn alle Daten von den Unternehmen an einem Ort gespeichert werden. Binnen kürzester Zeit lassen sich von Angreifern Millionen Daten entwenden. Davon betroffen sind auch hochsensible Daten wie Passwörter, Kontonummern und Benutzernamen.

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